Cute Blue Flying Butterfly

17 Das erste Buch der Erinnerung von Rose Snow



Titel: 17 - Das erste Buch der Erinnerung
Autor/in: Rose Snow
Band 1 von 4
Taschenbuch
Preis: 9,90 € Amazon
Seiten: 278
Genre: Jugendbuch
Bewertung: 4 von 5 Punkten
Super Auftakt des ersten Bandes, der mir sehr gut gefallen hat. Nur der Teil mit den Erinnerungen bleibt etwas auf der Strecke. Ich hoffe, in Teil 2 wird da noch mehr drauf eingegangen.
Jo fand ich super und auch Conny ist einmalig, nur die anderen sind alle recht oberflächig, was ich aber nicht schlimm finde. Es fällt nur sehr auf.
"Seit Jo denken kann, zieht sie mit ihrem Vater von Ort zu Ort, fast, als wären sie auf der Flucht. Als er ihr eröffnet, dass sie nun ausgerechnet im nasskalten Hamburg sesshaft werden sollen, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. Bis sie in ihrer neuen Schule zwei gutaussehenden Jungs begegnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Adrian, der Jo bewusst auf Distanz hält, und Louis, der sich offensichtlich für sie interessiert. Die zwei Jungs verbindet eine geheimnisvolle Rivalität, die Jo nicht zu deuten weiß - aber noch weniger versteht sie, was gerade mit ihr selbst los ist. Was für Bilder tauchen plötzlich in ihrem Kopf auf? Hat sie Halluzinationen? Oder sind das tatsächlich fremde Erinnerungen, in die sie kurz vor ihrem 17. Geburtstag auf einmal blicken kann?"
Jo zieht mal wieder in eine neue Stadt mit ihren Vater. Das wurde in den letzten Jahren zum Dauerzustand und sie kann sich nirgendwo eingewöhnen. An der neuen Schule scheinen viele einfach nur ätzend oder komisch zu sein. Und dann gehen auch noch komische Dinge von statten. Sie sieht auf einmal scheinbar Erinnerungen von Personen, die sie berührt.

Die Idee mit der Erinnerungen finde ich gut. Wie diese funktionieren, hoffe ich, zusammen mit Jo rauszufinden. Und warum kann sie diese sehen?

Die Story ist ausschließlich aus Jos Sicht geschrieben und die Schreibweise fand ich angenehm.
Die Erinnerungen kommen aber erstmal kaum in dem Buch vor. Es geht erstmal an das Grundgerüst mit ihrem Vater, der Schule und neuen Problemen die sich ergeben.

Dazu kommen Louis und der geheimnisvolle Adrian, die doch irgendwas verstecken.

Charaktere

Johanna, kurz Jo, versucht sich noch etwas zu finden. Durch die ganzen Umzüge, hat sie kaum Freunde und muss sich immer wieder neu einrichten. Das ist natürlich schwer für sie und sie versucht sich manchmal nicht ma anzupassen, da sie weiß, se geht wieder.

Jos Vater ist komisch. Warum zieht er immer wieder um? Er arbeitet ja irgendwas im Computerbereich, wo man jetzt nicht immer umziehen müsste. Er scheint auch nicht so wirklich auf Jo einzugehen und ist nicht wirklich emphatisch veranlagt.

Conny ist ein etwas pummeliges Mädchen, welches sich gerne farbenfroh und nach ihren Aussagen modisch anzieht. Ich finde sie auch recht komisch. Sie ist anders und ist manchmal auch richtig direkt und eben komisch. Ich würde wahrscheinlich genauso wie Jo handeln und erstmal mit ihr reden, damit ich nicht alleine bin.

Alle anderen scheinen einfach nur komisch zu sein. Da ist Fynn, der einfach nur arrogant ist und sich nur für sich selber interessiert. Bei dem Frage ich mich, ob da noch mehr hinversteckt. Oder Adrian, der einfach vor jedem zurückweicht und vor dem auch jeder zurückweicht, als ob er völligen Kontakt zu allen verabscheut. Oder Louis der doch was zu verstecken zu scheint.

Teilweise scheinen die Figuren alle recht oberflächlich zu sein. Adrian eher geheimnisvoll und Louis fast schon zu freundlich. Alle anderen, besonders die Leute an der Schule, denken nur an sich. Als ob sie alle in einer Scheinwelt leben, wie in einer Matrix. 
Das Buch erhält von mir 4 von 5 Punkte

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