Cute Blue Flying Butterfly

23 Oktober 2017

Flerya: Drachenschlaf von Emily Thomsen



Titel: Flerya: Drachenschlaf
Autor/in: Emily Thomsen
Teil I
Softcover/eBook
Preis: 14,90/4,99 € Amazon
Seiten: 320
Genre: Fantasy
Bewertung: 5 von 5 Punkten



Ein spannender erster Teil der Autorin Emily Thomsen, die mich mit ihren Erzählstil in den Bann schlagen konnte. Die Charaktere sind für mich sehr gut ausgearbeitet und sind nicht nur gut oder böse, sie haben mehr Schichten. Besonders Flerya und Abren gefallen mir sehr. Flerya ist nicht das schwache Mädchen, welches rumzetert. Sie hat eine eigene Stärke, auf die ich mich schon im nächsten Band freue.
"Einst verbannte der Drachenkönig Gardorath die Herrscherin der Ghul und bewahrte damit das Reich vor dem Niedergang. Nur die Trägerin des magischen Armbandes Kemantie kann Königin Aine befreien. Nichts anderes will Yadiran, der oberste Feldherr der dunklen Herrscherin, und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er entführt Gardoraths Tochter Flerya, die untrennbar mit Kemantie verbunden ist, und zieht sie als sein eigenes Kind auf. Ohne Erinnerung an ihre wahre Herkunft schenkt sie ihm ihre ganze Liebe. Doch der kaltblütige Seelenfresser wartet nur auf Fleryas sechzehnten Geburtstag. Es ist der Tag, an dem der Drache in ihr erwacht und sie Aine befreien wird. Der Tag, an dem Yadiran ihren Tod fordert. Gebrochen vom Verrat und auf sich allein gestellt, versucht Flerya, ihrem Häscher zu entrinnen – und den Untergang Emireschas abzuwenden."
Flerya ist in diesem Buch die Hauptperson, die von dem obersten Herrführer der Ghule entführt wird und als sein eigenen Kind großgezogen wird. Sie soll die Königin der Ghule befreien, aber dies kann sie erst ab ihren 16. Geburtstag. Dieses erfährt man auch schon ganz am Anfang des Buches und gibt eine kurze und schnelle Einführung.

Ghule sind ja eher keine Hauptcharaktere, hier sind sie es aber. Ich finde es interessant mehr über diese zu erfahrne und auch über die Drachen.

Ich werde über beide Seiten gut aufgeklärt. Die Ghule und auch der Drachenkönig, auf beiden Seiten werden immer wieder Verluste ausgemacht. Es ist schwer, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Manche sind natürlich böser oder haben schlechtere Absichten als Andere. Manche sind eben einfach so aufgewachsen und die ihren, ihre Familie.
Hier zeigt sich wirklich wieder, dass nicht alles schwarz und weiß oder gut und böse ist. So ist die Welt nicht, sie ist eher in Grautönen gezeichnet.Das zeigt das Buch sehr gut.

Das Buch springt hauptsächlich zwischen Flee und Liam, aber auch zu anderen Charakteren, die wichtig für den Fortgang der Geschichte sind. Ich mag diesen Erzählstil am aller liebsten, da ich immer einiges mehr erfahre, besonders aus den Gedanken derjenigen. Dazu kommen immer wunderschöne Überschriften, die gut gewählt worden sind und auch mal etwas länger sind als drei Worte. Aus den Überschriften habe ich mir einiges mitgenommen, da sie viel Wahres beinhalten. Und zum Schluss auch der gute Erzählstil der Autorin, die mich gleich von Anfang an, in den Bann schlägt.

Ich bin wirklich gespannt, wie es im nächsten Teil mit den ganzen Charakteren weitergeht. Ich freue mich schon sehr, mehr über diese zu erfahrnen. Denn es gibt da noch so viel zu erzählen und zu erfahren.

Charaktere

Flerya oder auch kurz Flee, ist ein junges Mädchen, welches sehr neugierig ist. Sie wirkt auch so voller Liebe. Sie hat immer wieder schreckliche Albträume, die sie sich nicht erklären kann. Ihr ganzes Leben ist eine Farce, als sie das erkennt, kann sie damit schlecht um, verständlich. Sie muss das ganze erstmal verkraften. Trotzdem ist sie stark und gar kein zierliches Mädchen, was nicht kämpfen kann, dafür bewundere ich sie. Sie macht das, was getan werden muss und geht auch ungewöhnliche Games.

Ihr angeblicher Bruder Abren scheint ein Herz für sie zu haben, obwohl er bestimmt weiß, wer sie ist. Er hat sie einfach nach der langen Zeit ins Herz geschlossen und will nur das Gute für sie. Er ist nicht so überzeugt davon Aine zu befreien. Ich denke, er hat ein gutes Herz.

Yadiran scheint ziemlich skrupellos zu sein, besonders bei seinem Feind. Er hat auch so eine Hass in sich und versucht sein Ziel mit allen Mitteln zu bekommen. Aber trotzdem ist er nicht durch und durch böse. Das lässt schnell durchblicken, warum er so kalt ist, aber es erklärt das vorher nicht. Denn ganz ohne Gefühl scheint er nicht zu sein.

Gardorath scheint ein warmherziger, gütiger und besonnener Herrscher zu sein. Ihn ihm scheint aber auch eine Art Zorn zu sein, über die Ghule und die Tötung seiner Familie. Er ist dabei ziemlich rastlos und verausgabt sich dabei auch.

Liam ist ein Untergebener von Gardorath und ein Kämpfer gegen die Ghule. Er ist stark und kämpft gegen Gerüchte gegen an, die ich einfach nur unfair finde. Aber das ist leider oft so. Gerüchte sind nie was gutes. Im ganzen Buch kommt er ziemlich gut rüber, außer vielleicht am Anfang, aber ich kann ihn verstehen. Er steht für seine Freunde ein und versucht besonnen zu handeln, manchmal ist er aber auch einfach nur ein Mensch.
Das Buch erhält von mir 5 von 5 Punkte
Vielen Dank an den Drachenmond Verlag und Netzwerk Agentur Bookmark für das Buch.

Kommentare:

  1. ich finde das interessanteste ja immmer die charaktere und kurz zusammen gefasst du es mir auch mit unter anderem schmackhaft gemacht hasst :-)
    Danke schön und LG jenny

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  2. Hallo,
    ein toller Beitrag, damit hüpft das doch Richtung Wuli.

    LG Manu

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    1. Hey Manu :)

      vielen Dank. Ich hoffe, es gefällt dir dann auch so gut wie mir :)

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