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Wie wir lieben von Friedemann Karig



Titel: Wie wir lieben
Autor/in: Friedemann Karig
Verlag: Blumenbar (Aufbau Verlag)
Einband: Hardcover
Preis: 20,00 € kaufen? Amazon
Seiten: 304
Genre: Ratgeber
Bewertung: 5 von 5 Punkten



Erst habe ich gedacht, dass Buch ist gegen Monogamie. Aber es zeigt eher nur auf, was früher war und was manche Paare für Geschichten zu erzählen haben. Es gibt mir einen super Einblick, auch wenn ich trotzkessen manchmal das Gefühl habe, es wird sich gegen Monogamie ausgesprochen. Es erläutert eben die biologische und auch psychische Seite. 
"Ein neues Zeitalter der Liebe. 
Die Monogamie scheint am Ende, jede zweite Ehe wird geschieden. Brauchen wir ein neues Wort für Liebe? Friedemann Karig hat ein offenes und zärtliches Buch geschrieben über Menschen, die die Erfüllung in einer Liebe suchen, die anders ist und frei. Mit allem Schmerz. Mit allem Glück. Mit oder ohne Kinder. Mit oder ohne Happy End. Ein packendes Buch darüber, wie wir heute lieben wollen. 
»Friedemann Karig nimmt der Liebe ihre Schwere, ihre Bedrohung, ihre Konventionen. Mit zauberhaften Geschichten und klugen Kommentaren gibt er zurück, was uns genommen wurde: die Leichtigkeit.« Ronja von Rönne"
Ein Buch über die Liebe, den Sex und die Monogamie.

Friedemann Karig schreibt hier nieder, was er erlebt hat und wie er empfindet. Eine kleine Berichterstattung und das zusammen tragen von Geschichten.

Es sind immer wieder Geschichten von verschiednen Paaren enthalten, die nicht monogam leben wollen. Alle sind unterschiedlich und machen unterschiedliche Erfahrungen. Nicht immer ist alles gut oder macht keiner Fehler. Es tut weh und man trennt sich und empfindet es nicht immer erfüllend. Man verändert sich ja auch oder wächst weiter.

Auch ist hier etwas von der Geschichte der Liebe und des Sex niedergeschrieben. Wie war das früher mit der Liebe, gab es sie da überhaupt? Warum haben die Menschen früher nicht monogam gelebt? Es werden einige Fragen geklärt und das finde ich höchst interessant, weil ich darüber noch nie so genau nachgedacht habe.

Auch werden hier verschiedene philosophische und soziale Studien und Überlegungen gezeigt, die ich auch interessant finde. Zum Beispiel, dass der Körper an sich nicht für Monogamie gemacht worden ist. Heißt das aber auch, dass wir es nicht machen sollten? Und wieso fühlen wir uns so unfrei, obwohl wir noch nie so frei waren?
Das Buch erhält von mir 5 von 5 Punkte

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