Cute Blue Flying Butterfly

Am Ende der Welt traf ich Noah von Irmgard Kramer



Titel: Am Ende der Welt traf ich Noah
Autor/in: Irmgard Kramer
Verlag: Loewe
Reihe: Einzelband
Einband: Hardcover
Preis: 17,95 €
Seiten: 352
Genre: Jugendbuch
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten



Das Buch war ganz gut zu lesen und die meisten Charaktere fand ich auch ganz gut. Leider hat mir der Hauptcharakter Marlene so gar nicht gefallen. Sie handelte öfters total unlogisch und das hat mich meistens gestört. Das Ende löste dieses zwar alles auf und ich konnte das denn alles gut nachvollziehen, aber das konnte das alles nur ein Stück wettmachen. Die Bewertung fiel mir echt schwer, besonders wenn ich es mit anderen Büchern vergleiche. Daher habe ich mich für was dazwischen entschieden, da es für mich einfach nicht für drei Punkte gereicht hat.
Die Idee des Buches fand ich aber sehr gut.
"Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen. 
Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen."
Die Inhaltsangabe hört sich ja schon mal nach Spannung an.
Marlene streitet sich mit ihren Eltern und ergreift dann die Möglichkeit zu flüchten. Da ist sie ganz schön mutig. Ich denke auch, dass sie nach einen Abenteuer sucht und sie sehr freut, dass sie eins gefunden hat. Dann fällt Marlene auf, das sie einen Fehler macht, in dem sie in einen fremden Leben ist. Aber sie ist da eher Zwiegestalten und kann sich nicht richtig entscheiden. Daher bleibt sie vorerst  da und erkundet ihr neues Leben.
Und dann erscheint Noah. Ein arroganter, schnöseliger Junge. Das denkt jedenfalls Marlene. Ich denke, dass sich mehr hinter im verbirgt, als auf den ersten Blick scheint. Wie schon im Inhalt erwähnt, ist Noah blind. Dadurch das Marlene das aber nicht weiß, schätzt sie ihn am Anfang ganz anders ein.
Außerdem hat die Villa was mysteriöses. Noah warnt sie, dass sie fliehen soll, aber wovor. Was ist da los?

Marlene selber ist mir leider zu unlogisch. Dadurch wirkt sie für mich auch eher unsympathisch, da ich einfach gar nicht so denke. Sie verschwindet von ihren Eltern und bleibt einfach weg, meldet sich mal hier mal da, aber sicher, ob das alles angekommen ist, ist sie auch nicht. Und dann empfindet sie auch noch Stolz, dass sie vor ihren Eltern geflüchtet ist. Das kann ich alles so gar nicht nachvollziehen. Und das zieht sich leider immer wieder so hin, sie handelt einfach weiterhin so komisch.

Noah finde ich aber sympathisch. Er ist ein logisch denkender Mensch und reimt sich die Sachen selber zusammen. Wo er ein gutes Gefühl für hat. Besonders da er ja blind ist, hat er einfach ein sensibleres Gefühl für alles. Manchmal ist er ein bisschen unnahbar und unfreundlich, das ergibt für mich aber alles einen Sinn.
Und dann waren da ja noch Anselm, Schwester Fidelis und Victor. Alle drei sind sehr geheimnisvoll und nicht zu durchschauen.

Auch gibt es da einige Situationen, wo ich denke, das ist mir alles zu Viel. Alles ein bisschen überdreht und wie eine einem Film.

Die letzten Seiten lassen das alles in einem anderen Licht sehen und geben über vieles Aufschluss. Dadurch ist mir Marlenes Verhalten total klar. Das Buch handelt aber meistens von Marlene und daher war es dann nicht so gut, auch wenn man es weiß.

Das Buch ist sehr gut geschrieben. Es ist vieles sehr schön beschrieben und es wird aus der Sicht von Marlene erzählt. 
Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Punkte
Vielen Dank an den Verlag und Literaturschock für das Buch.

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