Cute Blue Flying Butterfly

Infernale: Rhapsodie ind Schwarz von Sophie Jordan



Titel: Infernale: Rhapsodie in Schwarz
Autor/in: Sophie Jordan
Verlag: Loewe 
Reihe Band 2
Hardcover
Preis: 18,95 € kaufen? Amazon
Seiten: 384
Genre: Jugendbuch (ab 14 Jahren)
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Ein Test sollte nicht bestimmen, wer man ist.
Angst muss nicht logisch sein. Sie ist trotzdem eine große Motivation.

Zwei Zitate, die mich immer noch berühren.

Auch der Abschluss war wirklich spannend, schwierig fand ich die Vorurteile gegen alle Träger selbst von Trägern. Und auch Davy ist manchmal nicht zu aushalten, weil sie einfach so stur ist und nichts einsehen will. 
"Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer. 
Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... 
Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale."
Das ist der zweite Band der Reihe.

Davy musste jemand umbringen und nun ist sie wirklich eine Mörderin und das Gen hatte doch recht. Es war natürlich auch eine schwierige Situation in Band I und sie wurde ja auch eher dazu gezwungen, trotzdem macht es ihr sehr zu schaffen.

Die Meinung, dass manche das Mördergen in sich tragen, es aber nicht bei jeden ausbricht, finde ich immer noch erschreckend. Selbst die mit den Gen glauben das teilweise. Es gibt doch einen Unterschied zwischen: ich habe jemand aus Versehen umgebracht, ich hatte keine andere Wahl und ich hab es gern gemacht. Denn ich denke, das viele unter bestimmten Voraussetzung dazu in der Lage sind und dazu kommt auch noch immer die Lage, in der man sich gerade befindet.

Vor jedem Kapitel find eich wieder kleine Textschnipsel, Pressemitteilungen, Bekanntmachungen oder ähnliches.

Charaktere

Davy macht sich wirklich viele Vorwürfe, weil sie jemanden umgebracht hat. Sie erträgt manchmal selbst die Nähe zu Sean nicht, weil sie das an das Ereignis erinnert. Sie hat das richtige Ziel vor Augen und weiß auch, was richtig ist, aber durch ihre Sturheit ist sie manchmal einfach nur blind. Und jemand an sich heran lassen, das geht bei ihr kaum.

Sean lässt in diesem Teil noch etwas tiefer blicken und ich lerne ihn noch besser kennen. Er erzählt, wie er die Brandmarkung erhalten hat und das ist mal wieder total ungerecht. Er scheint immer noch kein schlechter Typ zu sein. Davy kann ihm auch nicht so einfach was vormachen, dafür kennen sich beide zu gut. Außerdem mag Sean Davy wirklich sehr gerne und würde ihr gerne bei ihren Problemen helfen.

Caden ist schon ein harter Kerl, aber er hat das Herz am richtigen Platz. Er ist ein guter Anführer und weiß worauf es ankommt und streut nicht nur misstrauen. Er schert nicht alle Menschen über einen Kamm und auch nicht die Träger. Er möchte kein Monster sein und ist daher auch unheimlich sympathisch.

Rhiannon hat angst vor Blut und vertraut Davy nicht. Sie ist auf gewisse Weise angeekelt von ihr. Auch die anderen Mädels sind etwas schwierig, da die alle für den gleichen Typ schwärmen.

Kritikpunkte

Die HTS-Träger sind echt gebrandmarkt. Alle, selbst die Träger gehen davon aus, dass diese gefährlicher als andere sind. Viele sind das wohl auch, weil sie von der Gesellschaft misshandelt werden und so sich so benehmen, wie alle es von denen erwarten. Aber dann kann man auch alle Menschen so sehen, jeder kann böse sein und nicht vertrauensselig.

Davy und ihre Sturheit sind manchmal echt schwierig. Genauso, dass sie immer noch über alle Träger so schlecht denkt und auch über sich selber. Die anderen Menschen sind aber keine Übermenschen.

Das Buch erhält von mir 4 von 5 Punkte
Reihenfolge:


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