Cute Blue Flying Butterfly

Alice - Follow the White von Stephanie Kempin



Titel: Alice - Follow the White
Autor/in: Stephanie Kempin
Einzelband
eBook/Hardcover
Preis: 2,99/13,95 € Amazon
Seiten: 328
Genre: Fantasy/Horror
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Den Einstieg ins Buch fand ich wirklich gut, manchmal war es mir auf Grund der bekannten Personen und auch, dass immer wieder was neues passiert, einfach zu viel und etwas anstrengend. Alles in Allem war es aber eine interessante Geschichte mit coolen Ideen.
"Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten. Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen? Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten."
Der Klappentext verrät schon alles, was man wissen muss zu Anfang der Geschichte.
Betty stirbt und erwacht als Untote und dann flieht sie mit Alice und Chloe.

Alle drei Leben in einem Internet, welches für Mutare ist. Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Da gibt es die Astrale, die Seher und Jäger. Alice ist eine Spiegelsichtige und gehört daher zu den Sehern. Australe sind manchmal nur astraltot und nicht wirklich tot. Und Jäger konnten zum Beispiel Feuer oder Eis kontrollieren. Viel mehr wird am Anfang der Geschichte auch nicht verraten. Klingt jedenfalls interessant.

Bei der Geschichte, gibt es auch Auszüge aus Alice im Wunderland, die dort auftauchen, genauso wie Figuren von diesen. Auch aus dem Grimmschen Märchen tauchen Personen auf.

Die Artikel handeln aus Alice Sicht und vor jedem Kapitel ist eine Art Tagebuchseite von Betty, die ihre Sicht ein bisschen erklärt. Bettys Sicht ist da wirklich interessant. Zum Beispiel wie sie sagt, sie wolle Zoey nicht essen, sie war überrascht, dass diese hohle Nuss überhaupt ein Gehirn hatte.
Da merkt man schon, dass diese Betty eine besonderen Humor hat.

Charaktere

Alice ist für mich eher ein unscheinbarer Charakter, besonders neben Chloe. Sie ist eher folgsam und bedacht. Sie wird aber immer mutiger in der Geschichte. Sie hatte sich bisher einfach immer nur verstellt und blieb dabei brav. Erst jetzt wurde sie offener und tat sich nicht als verrückt ab.

Chloe ist ein unruhiger Geist und stiftet gerne zu Unfrieden an. Sie hat gerne was zu tun und nimmt gerne alles in die Hand. Sie will nicht einfach nur rumsitzen und nicht tun, sie muss rausfinden, warum es so ist. Manchmal ist das bestimmt etwas schwierig mit ihr, aber in großen und ganzen ist sie eine gute Freundin.

Betty ist ein starkes Mädel. Auch wo sie jetzt eine Untote ist. Manchmal kann sie aber ihre Wut schlecht unterdrücken. Sie ist aber auch sehr schlau und talentiert. Sie kann gut taktieren und hat so allerlei Ideen und man merkt richtig, wie sie fehlt, wenn sie nicht da ist.

Ethan Bond ist wirklich seltsam, er ist immer so geheimnisvoll.

Garreth ist irgendwie niedlich, aber auch so geheimnisvoll wie Ethan. Er versteckt etwas und besonders zu Anfang weiß man nicht, was man von ihm halten soll. Aber alles in allem ist er ein guter Kerl.

Kritikpunkte

Manchmal ist es wirklich einen ticken zu viel für mich. Es passiert einfach immer was und neue Figuren tauchen aus verschiedenen bekannten Geschichten auf. Das ist manchmal wirklich verwirrend und anstrengend. Auch Betty finde ich mit ihren Tagebucheinträgen zeitweise anstrengend. 
Das Buch erhält von mir 4 von 5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Hallo Sine, :)
    das klingt wirklich interessant. :) Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es manchmal etwas zu viel ist. Das habe ich schon am Klappentext gemerkt. Selbst da ist es schwer, dem zu folgen, weil es auch so viele Personen auf einmal sind.^^ Trotzdem klingt es sehr interessant. :)

    Liebe Grüße
    Marina

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