Cute Blue Flying Butterfly

Changers Drew von T. Cooper und Allison Glock

Quelle: Kosmos

Bewertung: 4/5

Name: Changers Drew

Autor: T. Cooper, Allison Glock

Verlag: Kosmos

ISBN: 978-3-440-14362-9

Fazit 

Nach den anfänglichen Problemen mit dem Schreibstil, habe ich mich sehr gut in das Buch eingefunden und erwarte mit Spannung den zweiten Teil.



 Klappentext 

"Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen. 

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein? "

Bewertung

Den Thema des Buches finde ich total interessant. Es ist auf vier Bücher aufgebaut, die jeweils die verschiedenen vier Identitäten darstellen. Drew ist ein Mädchen, was wohl sehr hübsch ist. Da sie vorher ein Junge war, kommt sie damit so gar nicht klar und da sie vorher nichts davon wusste. 
Ich bin ja tatsächlich bei der Rezension total verwirrt, da ich nicht weiß, schreibe ich er oder sie. Ich will jetzt sie schreiben, da er ja im Moment Drew ist. 

Dank des Schreibstils, ist es zeitweise echt lustig Drew zu verfolgen. Da es eine Art Tagebuch ist, denkt sie einfach drauf los, besonders lustig bei Mädelssachen. Manchmal ist aber genau das auch anstrengend, da sie viel denkt, was mich nicht interessiert. 
Lustig finde ich so Moment, mit der "Jeggins". Man stelle sich vor, ein Mann mit weiten Klamotten wird ein Mädchen und soll Jeggins tragen :) Genial. Sie merkt auch gleich, das ein Mädchen zu sein, megaanstrengend ist. Ja wir haben halt Gefühle und denken meistens über alles möglich nach. Auch über Gefühle anderer. Ist bestimmt auch ganz lustig, wie wir Mädels immer angemacht werden. Ja jetzt weiß er das, wie sexistisch das Leben als Mädchen ist. Da ist man als Mann schon anderes gewöhnt. 
Interessant finde ich auch, dass sie merkt, wie es ist als Mädchen zu sein. Ich gehe stark davon aus, dass sie sich bisher keine Vorstellung davon gemacht hat. Wie anders es tatsächlich ist. Ich hätte auch Probleme. auf einmal ein Junge zu sein. Ich wüsste gar nicht, wie verhält man sich dann. 

Da Drew vorher ein Junge war und das sein ganzes Leben lang, bisher, ist er natürlich recht albern. Aber irgendwie macht es Spaß. Er geht auch Recht zynisch mit der Situation um und scherzt in seinen Tagebuch rum. Das einfach vor sich hindenken, wie am Anfang, lässt bei ihr nach. Sie gibt jetzt die wichtigsten Tagesereignisse da. 

Je weiter ich in dem Buch komme, desto mehr finde ich, dass die vier Leben einen echt verändern können. Da man vier verschiedene Menschen ist, wird man auch jedesmal anders behandelt von seinen Mitmenschen. Und Ethan wird erfahren wie das ist.

Die Gemeinschaft der Changers finde ich sehr interessant. Ich würde gerne noch mehr erfahren, was sich dahinter versteckt. Was der Rat so denkt und was die Getreuen so denken.

Jetzt zu der Spannung im Buch. Also ich fand das Buch am Anfang eher quälend, was wohl am Schreibstil lag und daher auch nicht so spannend. Die Mitte gestaltete sich dann als interessanter und die letzten 100 Seiten habe ich verschlungen oder eingeatmet :)

Ich habe mir ja bei dem Buch sowas ähnliches vorgestellt, wie bei "Letztendlich sind wir dem Universum egal". Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass nur die Grundidee übereinstimmt. Alles andere ist anders. Auch worauf das Buch hinaus möchte. 
 Cover 

Das Cover erinnert an die vier Personen, die er im Laufe seiner Highschoolzeit durchlaufen wird. Was ich echt cool finde :) Obwohl Drew sehe ich da nicht so...

 Schreibstil 

Das Buch ist aus der Sicht von Ethan = Drew geschrieben. Ab den ersten Kapitel nimmt Drew ein Tagebuch auf, aus dieser Sicht ist dann auch das komplette Buch geschrieben. Da Drew selber erzählt und viel auch nur "rum quasselt", finde ich es nicht so interessant.
Langsam gewöhne ich mich an den Schreibstil und es wird besser. 


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